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Vorphase:

Ein Haus zu bauen bedeutet für viele Bauherren, in einem Zeitraum von ein bis zwei Jahren ständig mit Situationen konfrontiert zu werden, die außerhalb der gewohnten Alltagsroutinen liegen. Auf dieser Seite sollen aus eigener Erfahrung einige ganz praktische Hinweise weitergegeben werden, was in den verschiedenen Phasen des Planungs- und Baugeschehens zu beachten ist. Gerne will ich diese Hinweise um Ihre Anregungen ergänzen.

Planungsphase:

Lassen Sie sich nicht schmeicheln von dem Satz: „Wir machen das so, wie Sie es wollen“. Sie können unmöglich alles selbst wissen und müssen es auch nicht. Nehmen Sie vielmehr die Fachleute in die Pflicht, Sie umfassend zu beraten. Sie haben eine Idee, aber der Fachmann weiß, wie etwas wirkt und funktioniert, wenn es fertig ist oder welche Alternativen es gibt. – Lassen Sie sich nicht einreden, man baut ein Haus doch nicht um die Möbel herum. Sie werden an Ihrem lichtdurchfluteten Wohnzimmer keine Freude haben, wenn z.B. für Ihre Schrankwand kein Platz vorgesehen wurde. – Nehmen Sie sich Zeit. Sehen Sie sich Häuser an, die die Baufirma Ihres Vertrauens bereits gebaut hat.


Baubeginn:

Das Grundstück wird aus seinem Dornröschenschlaf gerissen. Aber wie haben Sie das für Sie passende Grundstück gefunden? Die Hilfe eines Maklers ist nicht zu unterschätzen, weil er nicht nur über eine Datei mit einer Vielzahl an Grundstücken verfügt, die zum Kauf anstehen, sondern auch die planerischen Entwicklungen in der Region kennt, Aussagen zur Bebaubarkeit des Grundstücks machen kann und die Details zur Vorbereitung des Kaufvertrages für Sie regelt.


Bauphase:

Eine Kellerwand wird durch luftige Höhen an ihren Platz tief in der Erde gehoben – ein philosophisches Bild, wie auch die Frage nach dem Keller darauf abzielt, was für ein Mensch Sie sind. Können Sie sich leicht von Dingen trennen, die für Sie einmal von Bedeutung waren, oder möchten Sie diese gerne aufheben. Kaufen Sie nur das ein, was Sie auch in den nächsten Tagen verbrauchen, oder legen Sie einen Vorrat an. Natürlich ist es auch eine Frage des Geldes, aber im Nachhinein läßt sich die Entscheidung nicht mehr ändern, auch wenn sich nach einiger Zeit die finanzielle Situation wieder etwas entspannt hat.


Häuser werden heute in der Regel im Werk vorgefertigt und in wenigen Tagen vor Ort aufgestellt. Auch wenn nach der neuen Bauordnung die Rohbauabnahme durch das Bauamt nicht mehr vorgeschrieben wird, sollten Sie nicht darauf verzichten, den Rohbau von einer unabhängigen Stelle durchsehen zu lassen. Checken Sie selbst in aller Ruhe die Anzahl und Zweckmäßigkeit der Steckdosen, Lichtschalter u.s.w., ehe alle Installationen und Leitungen hinter Dämmung, Estrich und Putz verschwunden sind. Schauen Sie den Handwerkern auf die Finger, aber bedenken Sie auch, daß es Hand-Werker sind, dem Grad an Perfektion folglich Grenzen gesetzt sind. Sprechen Sie ruhig Dinge an, die Ihnen auffallen und glauben Sie nicht, das wird sich schon noch fügen. Was Sie mit Ihrem Architekten besprochen haben, muß bei dem ausführenden Arbeiter nicht angekommen sein.


Finish:

Alles ist (fast) fertig, Ihr Haus wird nie wieder so schön und unschuldig sein, wie kurz vor dem Einzug. Mit der Bauabnahme geht aber auch die Verantwortung für das Haus auf Sie über. Alles, was Sie bei der Abnahme nicht bemängeln, ist im Nachhinein schwer geltend zu machen. Bereiten Sie Ihren Einzug rechtzeitig vor, denn Lieferzeiten für eine neue Küche, Möbel etc. von 6 Wochen sind die Regel. Seien Sie sich im Klaren darüber, was Sie wann ab und ummelden müssen (Meldestelle, Kfz, Post, Telefon, Heizung, Strom, Wasser, Müll ...) , denn an der neuen Adresse funktioniert erst einmal nichts von selbst.
Hier konnten nur einige Stichpunkte aufgeführt werden. Für weitere Ratschläge stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Selbstverständlich nehmen wir auch gerne Ihre Anregungen entgegen. Schauen Sie bei uns herein – oder senden Sie eine e-mail an BRANDENBURG@GEOHAUS.DE.


Und dann...:

Nach dem Einzug geht es an die Planung und das Gestalten des äußeren Raums. Er soll in fernerer Zukunft das Wohnen draußen fortsetzen, soll Entspannungsmöglichkeiten, das Erleben der Natur bieten.


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